Blog

Rainer Pollmann

Rainer Pollmann

Power Query (#036): Für ein Projekt-Controlling

Im Januar habe ich im WEB wieder mal einen Beitrag gefunden, in dem Excel als ungeeignet beschrieben wird:
Excel ist ungeeignet! Excel muss raus!

„….Zumindest wenn es um den Einsatz als Hilfsmittel für Zeiterfassung und Projekt-Controlling geht. Projektzeiten in unterschiedliche Excel-Listen zu erfassen, die dann vom Projektmanagement oder der Buchhaltung manuell abgestimmt und aggregiert werden müssen, ist keine zeitgemäße Vorgehensweise mehr ….! Die Tatsache, dass das Erfassen von Projektzeiten von vielen Projektmanagern als lästige, weil zeitaufwändige Arbeit angesehen wird, hängt ebenfalls damit zusammen. Wer seinen Projektmitarbeitenden statt unzähliger Listen ein modernes, app-basiertes Tool zur Zeiterfassung an die Hand gibt, gewinnt nicht nur im Ansehen bei seinen Mitarbeitenden – in Zeiten des anhaltenden Fachkräftemangels ein nicht zu vernachlässigender Schritt. Der Einsatz eines solchen Tools führt darüber hinaus zu weniger Zeitaufwand und höherer Effizienz…..“

Abgesehen davon, dass es bei dem Autor um jemanden geht, der ein bestimmtes – raten Sie – Tool verkaufen möchte, stimmt das so natürlich nicht. Der Autor kennt offensichtlich Modern Excel nicht und vor allem nicht die Möglichkeiten, die Power Query bietet. Sollte Office 365 im Einsatz sein, kann sogar noch der SharePoint Server eingesetzt werden.

Modellaufbau für ein Projekt-Management

Die Abbildung beschreibt einen Modellaufbau, in der alle relevanten Projekt-Daten in einer oder mehren Excel-Dateien erfasst werden. Alle Dateien werden in einem Ordner (SharePoint oder Server) gespeichert. Mit Hilfe von Power Query werden die Daten aus den Dateien ausgelesen und in die gewünschte Zielstruktur transformiert. Da jede Änderung in einer der Excel-Dateien, jedes Hinzufügen einer weiteren Datei in den Ordner automatisch zu einer Aktualisierung des Power Query-Modells führt, können laufen Analysen durchgeführt oder aber Projektfortschritte (Earned Value) berechnet und visualisiert werden. Das kann auch in Form eines Dashboards geschehen.

Ist das Modell mit Power Query erst einmal erstellt, muss es lediglich aktualisiert werden, um die aktuellen Daten aus den Quelldateien im Ordner erneut auszulesen.
Wie so etwas funktioniert, erfahren Sie hier…..


Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann teilen  Sie ihn gerne. Falls Sie Anmerkungen haben, schreiben Sie bitte einen Kommentar, oder senden Sie mir eine Mail an info@prt.de.

Beitrag teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Up to date bleiben

Melden Sie sich für unseren Newsletter an!