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Peter Rühm

Peter Rühm

Benötigen Controller ACCESS eigentlich (noch)?

Brauchen wir ACCESS eigentlich noch – EXCEL kann doch auch Millionen Zeilen speichern?!? Kann es denn mehr als EXCEL? Und stimmt es, dass Microsoft die Entwicklung von ACCESS langsam einschlafen lassen will?

Das hören wir oft. Dazu ganz kurz:

  1. Microsoft hat eben ACCESS Version 2019 herausgebraucht, normalerweise bleibt es dann 5 Jahre im regulären Support, 5 Jahre im Extended Support. Also: keine Rede von einschlafen lassen! Im Gegenteil: einige Features sind dazugekommen, wie etwa neue Grafiktypen. Leider nicht die von uns geforderte PowerQuery-Integration. (Update 2022: Uservoice wurde deaktiviert und ersetzt durch Feedback · Community (microsoft.com))
  2. ACCESS kann nicht mehr als EXCEL, aber anderes! Stabile Datenstrukturen und wesentlich bessere Performance bei sehr großen Datenmengen sind durch die Datenbanktechnologie gegeben. Die Möglichkeit zur Datenerfassung in benutzerfreundlichen Formularen und – vor allem! – Datenhistorisierung mit Zeitstempel sind wesentlich einfacher als in EXCEL zu realisieren.
  3.  Wir brauchen ACCESS definitiv noch! Als Datenbasis, um seine bessere Performance und stabilere Daten-Basis  via Query-Techniken mit den flexiblen und kreativen Reporting-Möglichkeiten in EXCEL zu verbinden! ACCESS-Datenhaltung mit EXCEL-Pivot oder -Diagramm – das ist unsere Antwort auf die meisten Reporting-Aufgaben. Möglich wäre das Meiste in EXCEL alleine zwar auch, aber mit wesentlich höherem Aufwand und schlechterer Performance. Und die Kombination von ACCESS mit Power-BI-Techniken bringt Datenanalyse in ganz neue Dimensionen…
  4. Wenn Sie Access als Datensammler und als Single-Source-of-truth einsetzen und mit Power Query oder Power Pivot daraus Daten (z.B. für ein Dashboard) importieren, ist diese Kombination Power Query – Datenbank deutlich performanter, als wenn sie einzelne Dateien als Datenquellen für ein Power Query-Modell nutzen. In diesem Fall „spricht“ nämlich Power Query über SQL die Datenbank direkt an und nutzt deren Stärken (z.B. beim Filtern).

Also, warum eigentlich auf das Zusammenspiel von EXCEL als Analysetool und ACCESS als Datenbasis verzichten?

Weil das Knowhow fehlt? ACCESS zu lernen ist einfacher, als viele denken…


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