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Rainer Pollmann

Rainer Pollmann

Was macht den „idealen“ Controller aus? => Excel & Kommunikationsstärke

Die Hochschule Frankfurt analysierte im Zeitraum März bis Mai 2016 200 Online-Stellenanzeigen und zählte die genannten Aufgaben und Skills aus.  Prof. Dr. Peter Werner und Amelie Vester publizierten ihre überraschende Ergebnisse im Controller Magazin März/April 2017 (S.57-61).

Welche Aufgaben sollen Controller erfüllen?

Interessant fand ich , dass bei den genannten Aufgaben an den ersten drei Stellen „Klassische Aufgaben“, wie Forecasts und Budgetierung, Soll-Ist und Ad-hoc Analysen, Regelmäßige Reports genannt werden. Dann aber folgt in 53% aller Anzeigen die Aufgabe Querschnittsfunktion/Ansprechpartner.

Bild1Quelle: Werner/Vester im Controller Magazin 2/2017 S. 58

Welche Kenntnisse werden von Controller gefordert?

Um die oben erwähnten Aufgaben erfüllen zu können, werden von den Bewerbern bestimmte Kenntnisse gefordert. Dabei sollen in 65% der Stellenanzeigen MS Office beherrscht werden und in 47% der Fälle MS Excel. Wobei die Kenntnisse hier nicht näher beschrieben werden. Daneben fällt auf, dass Ausbildung, Erfahrung und Englisch-Kenntnisse gefragt sind, danach folgen andere Skills.

Bild2Quelle: Werner/Vester im Controller Magazin 2/2017 S. 59

 

Welche Fähigkeiten sind noch gefragt?

Bei den Softskills werden mit 26 viele verschiedene genannt. Die beiden wichtigsten sind aber „Analytische Fähigkeiten“ und „Kommunikationsstärke“. Über diese beiden sollte ein Controller also verfügen.

Bild3Quelle: Werner/Vester im Controller Magazin 2/2017 S. 60

Beide Autoren sehen in der Vielzahl der Nennungen den Controller „zwischen Buchhalter und Business Partner“ (S.60), ohne dass beide Extrema erreicht werden. Seit Jahren wird das Berufsbild des Controllers in einer Wandlung zum Businesspartner gesehen (z.B. Internationaler Controller Verein ). Als wichtigste Aufgabe des Controllers haben die Autoren das Berichtswesen identifiziert Dazu ist die Funktion als Ansprechpartner und Koordinator/Vermittler zwischen Abteilungen sowie internen/externen Stakeholdern bedeutsam.

Excel scheint dennoch trotz Digitalisierung, Big Data und Business Intelligence ein wichtiges Werkzeug zu bleiben. Andererseits hat Microsoft mit PowerPivot und Power Query genau diese Richtung eingeschlagen.

 

Dieser Post gibt Auszüge eines Beitrags von Prof. Dr. Peter Werner und Amelie Vester im Controller Magazin März/April 2017 (S.57-61) wider.

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