Die Prozesskostenrechnung ist ein Instrument, zur verursachungsgerechten Zuordnung der Gemeinkosten eines Unternehmens. So können besonders die indirekten Bereiche (z.B. Unternehmens-Kommunikation) besser geplant und gesteuert werden. Außerdem können die Produkte und Leistungen der indirekten Bereiche (z.B. Kampagnen, Events, etc.) realitätsnah bewertet werden.
Die in den Kostenstellen des Unternehmens ausgeführten Tätigkeiten werden Prozessen zugeordnet.
Zusätzlich werden sogenannte Kostentreiber ermittelt und damit Prozesskostensätze errechnet. Mit Hilfe der Prozesskostensätze werden die prozessbezogenen Kosten für die Produkte bzw. Leistungen kalkuliert. Damit kann z.B. ein Event-Manager beurteilen, wie viel ein Golfturnier wirklich kostet und den Ertrag dagegen rechnen (z.B. Umsatz mit Neukunden aus diesem Turnier). Damit sind Entscheider in der Unternehmenskommunikation nicht mehr nur (wie bisher) auf die Informationen aus der Kostenarten- und Kostenstellenrechnung beschränkt.

Die Datei Prozesskosten.XLS im Download-Bereich (aus Beispiel aus den Seminaren) verdeutlicht das Prinzip an einem einfachen Beispiel.

Außerdem finden Sie im Downloadbereich ein Glossar zum Thema Prozesskostenrechnung (Guidelines und Glossare).