In drei Schritten zur variabelsten Pivottabelle aller Zeiten!

Was_sind_eigentlich_Cubefunktionen.pdf

Was sind denn eigentlich Cubefunktionen? Ein Teil der Self-BI-Strategie von Microsoft. Lesen Sie hier, was Sie Ihnen nützen können...

BusinessIntelligence (BI) im Vergleich zu Self-BI

In der heutigen Daten-Flut, die auf Controlling und Geschäftsleitung hereinbricht, fällt es manchmal schwer, die unwichtigeren Daten auszufiltern und aus den verbliebenen relevanten Daten wirkliche Informationen zu generieren.

In Controlling möchte man qualitative wie quantitative Daten möglichst automatisch aufbereiten lassen, gilt es doch, unter ständigen Zeitdruck die maßgeblichen Informationen für die richtige Entscheidung vorzubereiten.

Wohl dem, der ein entscheidungsunterstützendes System hat!

Entscheidungsunterstützende Systeme haben die Aufgabe, diese Daten zu analysieren und auszuwerten, und sollen den Entscheider dann Zusammenhänge erkennen lassen.  Bislang waren hierzu kostenintensive Spezialwerkzeuge erforderlich. Mächtig, aber eher zu mächtig, komplex und daher schwer durchschaubar, manchmal schon fast eine black box.

Die Anpassung solcher modellorientierter Konzepte wie OnlineAnalyticProcessing (OLAP), oder datenorientierter Konzepte wie DataWarehouse (DW) und BusinessIntelligence (BI) erfordert überdies Expertenwissen.

Wie nun schon der Philosoph Heraklit vor über 2.500 Jahren wusste: nichts ist so beständig wie der Wandel!

Sowohl die Umwelt, wie auch die Datenlandschaft und die Anforderung an das Reporting sind Änderungsprozessen unterworfen. Bei geänderten Rahmenbedingungen müssen dazu die erstellten Modelle ebenfalls angepasst werden  und darin liegt momentan die Crux:  Flexibilität im Gegensatz zu Stabilität und Schnelligkeit bei der Analyse.

Genau hier setzt das Konzept Self-BI an: der End-User soll sich die benötigten Informationen zu gegebener Zeit, ohne Hilfe durch Experten selbst abrufen und verdichten können!

Die bislang Technologie-getriebenen Vorgehensweise wird langsam  in „Kundenorientierung“ geändert (nebenbei bemerkt vertreten wir diesen Ansatz bereits seit etwa 20 Jahren).

Alltagstauglich werden diese neuen Methoden erst, wenn die Verlagerung der Anpassung vom Spezialisten zum Endanwender erfolgt. Gelingt diese Anpassung dem User selbst - ohne jedes mal die die IT-Abteilung bemühen zu müssen, sobald sich etwas ändert -  wird diese Lösung nicht nur bedarfsgerechter sein, sondern auch wesentlich kostengünstiger und vor allem: schneller!

Als Alternative zu den "großen" Spezialwerkzeugen  entstehen seit einigen Jahren Erweiterung zu alltäglichen Bürowerkzeugen; hier im Spezialgebiet Controlling: Erweiterungen zu EXCEL. Neben den schon länger am Markt befindlichen Erweiterungen XLCubed und  PALO tritt nun auch Microsoft mit seinem Tool PowerPivot auf den Plan. Hübsch integrierbar mit den hauseigenen Systemen wie SQL-Server, SharePoint und AnalysisService scheint nun das Datenparadies zum Greifen nah. Alle Daten sofort parat. In Echtzeit. Flexibel. Fast ein wenig zu schön, um wahr zu sein...

In regelmäßigen Beiträgen wollen wir uns nun dieser Thematik annähern und in den folgenden Newslettern einige interessante Themen – nicht unkritisch – analysieren und zur Diskussion auffordern.

Unter anderen werden wir ansprechen:

  • Was braucht der Controller wirklich?
  • Welche Ziele verfolgt Microsoft und was ist im Controlling nützlich?
  • Lohnt sich eine Investition in PowerPivot oder andere Tools?
  • Wie hoch ist der damit verbundenen Knowhow-Bedarf?
  • Welche Alternativen gibt es?
  • Wer braucht klassische BI, wer kann sich mit Self-BI versorgen?
  • Grenzen von Self-BI

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